Montag, 29. Dezember 2008

Barbara allein macht auch Photos

Das muss ich jetzt alles alleine tragen


Craters of the moon

da dampft es...



mein tapferes Pferd

eisblaue Huka-falls



Wagemutige stuerzen sich ueber dem Waikato river in die Tiefe (so schlecht gehts mir noch nicht)


Szene des Alleinseins (wenn ich nicht photographieren wuerde, wauerde ich ueber dem Heft hocken)


die Sonne blendet



am Strand von Napier


Innenstadt von Napier mit schoenen bunten Art Deco-Haeusern


vielleicht ein bisschen kitschig, aber dafuer schoen bunt


der Park von Napier (erinnert mich an Nizza)


Blick ueber Napier


Hawkes Bay bei Nebel


Eines hab ich jetzt bestaetigt: alleinsein faellt mir echt schwer, vor allem nach so schone gemeinsam verbrachten 2 Monaten. Aber wenn die Sonne scheint und es ein paar nette Dinge zu sehen gibt, kann ich mich ganz gut ablenken. Singen und Selbstgespraeche helfen auch ganz gut. Und backen.
In Taupo hab ich mir gleich an meinem ersten einsamen Tag einen Ausritt zu den Craters of the m,onn gegoennt, einem Flecken Erde, der ausschaut wie in einem Western mit Dampf, der aus dem Boden steigt. Ich bin zwar nur ca. 1o sec galoppiert, aber sonst wars ganz lustig. Danach habe ich mir die Huka-Falls angeschaut und bin am Waikato-river in den Ort zurueckspaziert. Den Abend habe ich mit Schwimmen im Poll und herumliegen im Spa verbracht. Am naechsten Vormittag habe ich mich im Garten gesonnt, Raetsel geloest und gelesen und mir so die Zeit bis zur Abfahrt des Busses vertrieben. Napier hat mich dann ebenfalls mit Sonnenschein erwartet. Die Stadt ist echt nett, direkt am Meer mit Kiesstrand und ganz vielen bunten Art-Deco-Haeusern. Und vielen Palmen. Ich habe mich gefuehlt wie in Italien am Meer. Da ist die Stimmung auch gleich wieder gestiegen. Das Hostel ist auch sehr nett und chillig.
Heute hat es zwar genieselt, aber ich bin trotzdem ein bisschen herumspaziert, auf den Bluff-Hill, auch wenn die Aussicht etwas nebelig war. Den Nachmittag habe ich damit verbracht, Cookies zu backen, womit ich mir dir lieben von vielen deutschen Maedchen erkauft habe. So findet man Freunde. Und einen armen zerstochenen habe ich mit Antihiustaminika versorgt.
Morgen werde ich erstmal weiter richtung Sueden aufbrechen und Silverster in Picton verbringen. Das Hostel dort soll sehr nett sein. Ich wuensche euch allen einen guten Rutsch!

Freitag, 26. Dezember 2008

Barbara noch nicht allein


wiedermal unten anfangen bitte

Schatz gefunden!

Schatzsuche beendet!

das sind nur die Vorspeisen

frischem Brot

einem Glaserl Weisswein

Aperitivhaeppchen

mmmh

viel Gebacke

Weihnachten in Neuseeland: mit Gluehwein

forgotten world highway (mit boesem Berg)

Nach dem Surfen...

Der boese Berg schaut von unten viiiiel besser aus...

Beweisphoto, dass auch ich dort war

Blick vom Mt. Taranaki


Parkbeleuchtung in New Plymouth

Szene eines Camperlebens

unser Esszimmer am Meer

nochmal derselbe Strand

Cape Egmont

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Abschied von den Maedels

Die schoene Zeit im Camper ist viel zu schnell vergangen. Und nun bin ich ganz allein zurueckgeblieben, ohne Farm und mit einem Haufen Gepaeck, den ich kaum allein tragen kann. ICh bin schon etwas verwoehnt vom Autofahren und werde mich noch daran gewoehnen muessen, nicht mehr vor jede Haustuer chauffiert zu werden.

Von Wellington aus sind wir an der Westkueste nach Norden gefahren zum Surf-Highway. Nach der langen Fahrt haben wir uns einen Spaziergang am Cape Egmont gegoennt und einen wunderschoenen Schlafplatz direkt am Meer gefunden. Den naechsten Tag haben wir in New Plymouth verbracht, mit Schlendern, Internet und Mittagessen im Park, und einem Kricketmatch als Unterhaltung. Am Abend haben wir den Park gleich nochmal besucht, diesmal mir ganz zauberhafter Beleuchtung. Die Nacht haben wir dann am Fusse das Mt. Taranaki verbracht.

Am naechsten Morgen sind wir frueh aufgestanden und nach dem Fruehstueck zur Wanderung auf den aktiven Vulkan aufgebrochen. Meine LAune war aber von Anfang an eher nicht so toll und meine Wanderlust dementsprechend. 2 Stunden vor dem Gipfel bin ich dann sitzengeblieben, waehrend die anderen ganz rauf gegangen sind. Die 4h Stunden Wartezeit sind irgendwie vergangen und ich war ganz gluecklich als ich von diesem Berg wieder runter war. Und ich sollte mir endgueltig merken, dass ich Berge einfach nicht mag, zumindest nicht zum besteigen. Und wenn ich mir in 2 Jahren die Photos nochmal anschaue, find ich den Mt. Taranaki ja vielleicht auch schoen.

Am naechsten Tag haben wir zuerst unseren Weihnachtsrieseneinkauf erledigt (Essen fuer mindestens 20 Leute), danach sind wir nach Oakura gefahren, wo die anderen ihr Glueck beim Surfen versucht haben. Und sie haben sich recht gut geschlagen, wie die Photos beweisen (siehe blogdiebadehoseein.blogspot.com). Das photographieren war meine verantwortungsvolle Aufgabe. Noch am selben Tag sind wir am forgotten-world-highway Richtung Lake Taupo weitergefahren. Eine wirklich schoene Fahrt durch gruene Huegellandschaft.

Der Weihnachtstag hat dann nicht so gut angefangen mit Regen und einer einer kleinen Autopanne (Bremse machte komische Geraeusche). In der Werkstatt wurde das Problem aber schnell behoben und der Regen hat sich dann auch verzogen, so sind wir gegen Mittag auf unserem Campingplatz am Lake Taupo angekommen, wo auch schon Peter und Doris auf uns gewartet haben. Nach einer ausgiebigen Dusche haben wir den ganzen Nachmittag in der Kueche verbracht mit Backen von Keksen und Brot und Lasagne. Unser Abendessen war sehr ueppig und eigentlich wraen wir schon nach den Aperitivhaeppchen satt, aber wir haben uns tapfer geschlagen und bis 12 Uhr weitergegessen. Nur auf das Schokofondue hatte keiner mehr Lust. Obwohl wir Kerzen angezuendet und ganz viele Weihnachtslieder gesungen haben, war es schon ein ganz anderes Weihnachtsfest als zu Hause, vor allem ohne Christkind. Und auch unser Basilikum-Weihnachtbaum war kein perfekter Ersatz. Aber wir haben das beste daraus gemacht und hatten auf jeden Fall viel Spass.
Den 25. haben wir mit einem Weihnachtsspaziergang und einer Schatzsuche verbracht. Mein Weihnachtskleid hat bewiesen, dass es mehr oder minder auch wandertauglich ist und ist mit mir zusammen die 2 1/2 Stunden ueber Stock und Stein und durch sehr viel Gatsch gestolpert. Nach einigem Suchen haben wir den Schatz, den Birgit und Peter schon vor 2 Monaten fuer uns versteckt hatten, auch gefunden. Und war alle ganz gluecklich. Unsere letzte gemeinsame Nacht haben wir in Taupo verbracht. Taupe werde ich aber morgen verlassen und nach Napier fahren, da gibt es zumindest Meer. Und dann, mal schaun...

Freitag, 19. Dezember 2008

Photos von 14. bis 19. Dezember


Bitte unten anfangen!

die anderen Weihnachtsbaeume in Wellington

neuseelaendischer Weihnachtsbaum (blueht zu Weihnachten), heisst Pohutekawa, oder so aehnlich

Sonnenuntergang ueber der Suedinsel, die wir gerade verlassen

Mittagessen im Sonnenschein

Das Camperleben ist anstrengend (ich darf vorstellen: Weihnachtskleid!)

unser Esszimmer auch

Unsere Kueche reist mit uns

Nanni macht Appetithaeppchen

die wilde West-Coast hat auch einiges schoenes zu bieten

Blowhole

Pancakerocks

ein weiterer (verregneter) Strand an der West-Coast

schlendern am Gillespie-Beach

Ausspannen im (trockenen) Cafe

Wir lassen uns vom Regen nicht unterkriegen

Lake Matheson (bei schoenem Wetter wuerde man da die Spiegelung vom Mt. Cook im Wasser sehen)

Fox-Gletscher

Die stuermische und sehr regnerische West-Coast

Mein neues Zuhause (zwar ohne Dusche und Backofen, aber dafuer mit Meer- und See- und Waldblick)

Ich bin jetzt Camperin

Barbara ist jetzt Camperin

Ich bin jetzt schon eine Woche lang mit Tessi, Nanni, Ulli und Lisa in 2 Campern unterwegs. Es hat ein paat Tage Eingewoehungszeit gebraucht, aber inzwischen fuehle ich mich bei den viern und ihrem wilden Leben (im Vergleich zu den Hostels davor) richtig wohl. Aber sie machen es mir auch sehr einfach, denn es gibt nie zu wenig zum Lachen und die Regln sind aeusserst einfach:
1) Wir duerfen alles.
2) Wer zuerst duscht verliert
Es ist somit ein sehr angenehm unproblematisches Leben und auch die Tatsache, dass mich keine Farm haben will ist mir inzwischen schon egal. Das wird schon werden.
Die ersten Tage des Camperlebens wurden mir vom schlechten Wetter etwas vermiest. Wir sind die Westkueste raufgefahren und sie hatte mal wieder nichts anderes als Regen zu bieten. Allerdings haben wir uns davon nicht unterkriegen lassen und haben den Fox-Gleyscher besichtigt, naja was man im Nebel davon sehen konnte. Auch der Lake Matheson ist trotz Nebel und ohne Spiegelung des Mount Cook ganz huebsch. Und das nette Cafe gleich daneben eignete sich ganz gut zum trocknen, Kakao trinken, ausspannen und Fuesse warm waschen (und foehnen! - ein Festtag). In Hokitika haben wir dann die Gkleuhwuermchen angeschaut, sie waren entzueckend wie beim ersten Mal. Weiter entlang der rauhen Westekueste ging es zu den Pancakerocks, Felsen die vom Meer geformt wurden und nun ausschauen wie Palatschinkenstapel. Und durch die Blowholes spritzt ab und zu eine Meerwasserfontaene in die Luft. In der Naehe von Murchison haben wir auf einer Walddlichtung uebernachtet, ein sehr nettes Plaetzchen. Da Lisa und Ulli am naechsetn Tag raften gingen, haben Nanni, Tessi und ich einen entspannten Vormittag am Parkplatz in Murchison verbracht. Bei Sonnenschein!!! Mit Camper putzen und Weihnachtskleid umnaehen. Mama du waerst stolz auf mich, wie schoen mir die Blindnaht gelungen ist! Nach dem opulentan Mittagsmahl am Parkplatz sind wir Richtung Picton aufgebrochen und haben sogar noch die Faehre am Abend erwischt. Mit Dusche! Die hatte sogar warmes Wasser und war ziemlich angenehm.
Den gestrigen Tag haben wir in Wellington verbracht. Zur Haelfte im riseigen Museum Te Papa und zur Haelfte mit shoppen und uns gegenseitig Verlieren und Wiederfinden. Und am Abend gabs zum Abschluss noch indisches Fastfood und Kino: Madagaskar 2 (Goeschl, jetzt darfst dus auch anschaun, musst nicht auf mich warten). Und heute fahren wir weiter Richtung Norden, mehr wissen wir noch nicht, was auch egal ist.